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Luftqualität spielt weltweit eine immer wichtigere Rolle für die Lebensqualität der Menschen. Der Bosch-Leitspruch „Technik fürs Leben“ berücksichtigt auch das Thema „Verbesserung der Luftqualität“ umfänglich. Neben dem Bosch-eigenen Ziel "CO2-Neutralität im Jahr 2020" bietet wir im Mobilitätsbereich weitere Lösungen rund um das lokal emissionsfreie Fahren und damit einen weiteren Beitrag zur nachhaltigen, ökologischen Mobilität von morgen.
Unser Angebot fokusiert sich auf die Bereitstellung von Daten zur breiten Beurteilung und Verbesserung der Luftqualität und ihrer beeinflussenden Emissionsquellen. Die Bandbreite erstreckt sich von der feinteiligen Bestimmung der Verkehrsemissionen, deren Ausbreitung in die Umgebung bis zu weiteren cloudbasierten Services für Datenübertragung und Gerätemanagement für die Luftqualitätsmessboxen von Palas.
Weniger Emissionen für bessere Luftqualität
Weltweit herrscht dicke Luft in Städten und Metropolen. Schnelles Bevölkerungswachstum und steigendes Verkehrsaufkommen erhöhen vielerorts die Schadstoffkonzentrationen. Die Auswirkungen von Emissionen wie Feinstaub, Stickoxiden und CO2 auf Menschen, Umwelt und Klima werden heiß diskutiert. Betroffen sind vor allem die vielen Einwohner der Ballungszentren und oft auch noch jene von außerhalb, die beispielsweise mit ihren Autos in die belasteten Gebiete pendeln. Megatrends wie die fortschreitende Urbanisierung oder zunehmende Online-Bestellungen an die eigene Haustür lassen nicht erwarten, dass sich die Luftverschmutzung ohne geeignete Gegenmaßnahmen von selbst reduziert. Doch wie lassen sich Städtewachstum, Mobilität und saubere Luft überhaupt miteinander vereinbaren?
Zum Verständnis von Luftqualität, Luftverschmutzung und ihren Auswirkungen auf Menschen und Umwelt ist es wichtig, zwischen Emissionen und Immissionen zu unterscheiden. Die Emission bezeichnet den Ausstoß an seiner Quelle, zum Beispiel den Stickoxid-Ausstoß eines Autos direkt am Auspuff. Vereinfacht gesagt, alles das, was hinten rauskommt. Die Immission hingegen ist das, was von allen diesen Emissionen an einem bestimmten Ort ankommt und sich dort auswirkt.
Ausgestoßene Feinstaubpartikel beispielsweise wirken sich nicht überall gleich aus, sie bleiben zum Teil am Boden haften, werden vom Wind verweht oder vom Regen weggespült. Sie werden darum nur zu einem geringen Anteil von Menschen eingeatmet. Auch Stationen zur Messung der Luftqualität erfassen demnach nicht die Gesamtheit aller Emissionen, sondern nur den Teil der als Immission bei ihnen ankommt. Da sie potenziell einen Teil der Emissionen aller möglichen Quellen erfassen, können sie auch nicht mehr auf einzelne Emittenten zurückgeführt werden.
Zum Verständnis von Luftqualität, Luftverschmutzung und ihren Auswirkungen auf Menschen und Umwelt ist es wichtig, zwischen Emissionen und Immissionen zu unterscheiden. Die Emission bezeichnet den Ausstoß an seiner Quelle, zum Beispiel den Stickoxid-Ausstoß eines Autos direkt am Auspuff. Vereinfacht gesagt, alles das, was hinten rauskommt. Die Immission hingegen ist das, was von allen diesen Emissionen an einem bestimmten Ort ankommt und sich dort auswirkt.
Ausgestoßene Feinstaubpartikel beispielsweise wirken sich nicht überall gleich aus, sie bleiben zum Teil am Boden haften, werden vom Wind verweht oder vom Regen weggespült. Sie werden darum nur zu einem geringen Anteil von Menschen eingeatmet. Auch Stationen zur Messung der Luftqualität erfassen demnach nicht die Gesamtheit aller Emissionen, sondern nur den Teil der als Immission bei ihnen ankommt. Da sie potenziell einen Teil der Emissionen aller möglichen Quellen erfassen, können sie auch nicht mehr auf einzelne Emittenten zurückgeführt werden.
Die Qualität der Luft, die uns umgibt, hängt von vielen Faktoren ab und kann abhängig vom Standort stark variieren – dies gilt oft schon bei einem Unterschied von wenigen Metern. Zur Verschlechterung der Luftqualität tragen Emissionen aus vielen verschiedenen Quellen (Emittenten) bei. Insbesondere für die Luftqualität in großen Städten werden derzeit Stickoxide sowie Feinstaub als die relevantesten Arten der Luftverschmutzung betrachtet. Auch natürliche Faktoren, wie Temperatur, Windverhältnisse und
Sonneneinstrahlung haben großen Einfluss auf die Luftqualität. Der Straßenverkehr ist längst nicht die einzige Quelle von Emissionen. Auch andere Bereiche steigern mit ihren Emissionen die Luftverschmutzung. Die Hauptquellen von Feinstaub sind beispielsweise die Landwirtschaft, Industrie, Kraftwerke, Öfen und Heizungen in Wohnhäusern sowie der Straßenverkehr. Die Entstehung des Feinstaubs ist dabei unabhängig vom Fahrzeugantrieb, denn ein großer Teil wird durch Straßen-, Reifen- und Bremsabrieb verursacht.
Kohlenstoffdioxid ist ein Treibhausgas, das in der Natur vorkommt und zudem bei der Verbrennung fossiler Energieträger entsteht. Die Erhöhung der CO2-Konzentration in der Luft trägt zur Erderwärmung bei. Aus diesem Grund ist die Reduzierung der weltweiten CO2-Emissionen ein zentrales Ziel des Klimaschutzes.
Stickoxide sind Verbindungen von Stickstoff und Sauerstoff (Oxide) und ein ebenfalls natürlich vorkommendes Gas. Größtenteils entsteht NOx aber bei Verbrennungsprozessen. Darum ist die NOx-Belastung in Ballungszentren höher als auf dem Land. Die NOx-Emissionen des Straßenverkehrs konnten in Deutschland zwischen 1990 und 2015 bereits um knapp 70 %** reduziert werden. Und durch bereits verfügbare Technik lassen sie sich noch weiter verringern.
Feinstaub besteht aus einem komplexen Gemisch fester und flüssiger Partikel. Je nach Durchmesser der Partikel werden verschiedene Kategorien unterschieden: PM10 mit maximal 10 Mikrometer sowie PM2,5 und ultrafeine Partikel mit einem Durchmesser von weniger als 0,1 Mikrometer.
*Quelle: EEA, Greenhouse gas data viewer (2018)
**Quelle: EEA, Air pollutant emissions data viewer (2018)
Bosch und der Karlsruher Messtechnikspezialist Palas GmbH arbeiten gemeinsam an der Verbesserung der Luftqualität. Dazu haben beide Unternehmen jetzt eine Kooperation vereinbart und bringen ihre langjährigen Kompetenzen zusammen. Die Palas GmbH bietet umfassendes Wissen und Messtechnik, um verschiedenste Gase und Partikel in der Luft zu messen. Im Zuge der Kooperation wird Palas zudem das von Bosch entwickelte Messgerät ECoB (Environmental Connected Box) in das eigene Portfolio übernehmen und ihr Angebot erweitern. Bosch steuert cloudbasierte Services bei, zum Beispiel das Gerätemanagement und ein Software-Modell, welches Verkehrsemissionsdaten in Echtzeit generiert.
Urbane Emissionen
Die Partnerschaft zwischen Bosch und PTV-Group, stellt Städten die richtigen Tools bereit, mit denen Mobilität und saubere Luft bestmöglich in Einklang gebracht werden können.
Station zur Überwachung der Luftqualität
Die Pilot-Partnerschaft zwischen “Transport for London” und Bosch führt zur Zusammenarbeit beider Unternehmen in London.
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