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Drei Ebenen, ein Lösungsraum
Die Automobilbranche vollzieht eine tiefgreifende Veränderung hin zum Software-defined Vehicle (SDV). Bosch Mobility sieht darin nicht nur einen technologischen Meilenstein mit neuen Architekturen und leistungsstarken Chips, sondern auch eine immense Herausforderung in der Orchestrierung dieser komplexen Systeme. Unterschätzt wird oft das Zusammenspiel der beteiligten Partner. Dabei ist genau dieses Zusammenspiel entscheidend bei der Reduzierung von Integrationskomplexität und -aufwand, und das über den gesamten Fahrzeuglebenszyklus.
Um den sich vollziehenden Wandel zu gestalten, setzt Bosch Mobility auf kollaborative, unternehmensübergreifende Arbeitsweisen und agile Entwicklungsmethoden. Die nötige Anpassung von Prozessen und Produkten ist ein essenzieller, integrativer Bestandteil der SDV-Skalierung. Ziel ist es, Innovationen partnerschaftlich zwischen Automobilherstellern und Zulieferern zu realisieren, ohne dabei Kompromisse bei Safety und Security einzugehen.
Mitglied des Sektorvorstands von Bosch Mobility, Chief Technology Officer for Systems, Software, and Services
Ein nachhaltiges Endkundenerlebnis entsteht mit Funktionen, die das Fahrerlebnis für die Insassen direkt verbessern – von flexibel update- und upgradefähiger Fahrzeug-Software, über KI-basierte Fahrfunktionen bis hin zu personalisierten Assistenzfunktionen.
Entscheidend ist hierbei die Fähigkeit, diese Funktionen domänenübergreifend (z. B. ADAS, Motion, Energy) und auf sich dauerhaft weiterentwickelnden Fahrzeugplattformen zu realisieren. Um dies zu gewährleisten, ist eine klare Trennung zwischen hardwareagnostischen und aktuatornahen Funktionen unerlässlich.
So bringen wir kundenrelevante Features effizient und sicher von der Konzeptphase bis ins reale Fahrzeug.
Für die schnelle, wirtschaftliche und robuste Entwicklung von Fahrzeugsoftware steht das Prinzip „Develop Once – Deploy Often“ im Vordergrund. Diese Strategie ermöglicht kurze Innovationszyklen durch die zielgerichtete Kombination von Flexibilität und Wiederverwendbarkeit. Erreicht wird dies durch SDV.OS als Fundament der Bosch SDV-Plattform.
Im Zentrum steht dabei das Betriebssystem SDV.OS. Es bietet eine standardisierte, zuverlässige und flexible Software-Grundlage, die Lösungen von der Chiplet-Integration bis zu domänenübergreifenden Laufzeitumgebungen wie S-Core (basierend auf Eclipse S-Core) und RTA-CAR umfasst. Konfigurationen über „Vehicle-as-Code“ und ein umfassendes Software-Portabilitäts-Framework maximieren die Wiederverwendung von Code bis zu ASIL-D.
Dieses offene und integrative System schafft die Basis für eine effiziente und zukunftssichere Softwareentwicklung im Fahrzeug.
Die Verwirklichung des SDVs erfordert die Orchestrierung seiner drei Säulen: SDV.Features, SDV.OS und SDV.Suite.
Wir unterstützen die Automobilindustrie in der Transformation hin zum Software- und KI-definierten Fahrzeug. Denn SDVs sind weit mehr als isolierte Technologieinitiativen. Sie sind eine Aufgabe der gemeinsamen Wertschöpfung. Bosch begleitet Automobilhersteller als zuverlässiger und langfristiger Partner mit System- und Serviceerfahrung. Wir bieten umfassendes Domänenverständnis, partnerschaftliche Software-Ökosysteme und serienerprobte Lösungsbausteine.
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