So funktioniert das Front- und Eckradar
Die neueste Frontradar-Generation von Bosch umfasst branchenweit führende Sensortechnologie für leistungsfähige Sicherheits- und Level-2-Funktionen. Sie bietet höchste Empfindlichkeit und Rechenleistung bei maximaler Nutzung von KI. Der neue Front-Radarsensor besticht vor allem durch seine erstklassige Performance in der Praxis; er erkennt auch kleine Objekte zuverlässig, zeigt auch bei Temperaturschwankungen keinerlei Präzisionseinbußen und überzeugt durch seine Störfestigkeit auf Benchmark-Niveau. Er wurde für eine maximale Robustheit der Lieferkette entwickelt und verfügt über proprietäre Schlüsselkomponenten bei SoC (System-on-Chip), Spannungsversorgung und Waveguide-Antenne. Verbesserte Rechenkapazitäten ermöglichen eine Deep-Learning-basierte Umfeldwahrnehmung und ebnen so den Weg hin zu neuen zentralisierten KI-Fusionsarchitekturen. Die neue Radargeneration umfasst das marktweit erste Tier-1-Radar mit einem hochmodernen, inhouse entwickelten System-on-Chip.
Mit unserer neuen Frontradar-Generation verändert sich die Art und Weise, wie Fahrzeuge die Straße vor sich wahrnehmen – sie erkennt zuverlässig Objekte in einer Entfernung von bis zu 530 Metern, was mehr als fünf Fußballfeldern entspricht. Dieses moderne System erkennt potenzielle Gefahren weit im Voraus und verschafft so entscheidende Zeitreserven für sichere Reaktionen bei hohen Geschwindigkeiten von bis zu 210 km/h. Die Technologie zeichnet sich vor allem bei besonders kritischen Szenarien aus,
z.B. zur Erkennung von Stauenden auch in Tunneln oder zur Identifizierung von Hindernissen unter Schilderbrücken. Dank unserer umfassenden End-to-End-Entwicklungskompetenz vom Halbleiterdesign bis zur Softwareintegration überzeugt das neue System durch seine konstante Performance unter allen Fahrbedingungen, einschließlich widrigen Wettereinflüssen und Umgebungen mit starken Störeinflüssen. Die neue Radargeneration wurde zur Erfüllung zukünftiger globaler Sicherheitsvorschriften entwickelt und bietet einen kostengünstigen Weg zur Realisierung innovativer Sicherheitsfunktionen – so sind Sie mit Ihrer Fahrzeugpalette bestens für die automatisierten Fahrfunktionen der Zukunft vorbereitet.
Bei Bedarf kann der Sensor den Fahrer warnen oder sogar eine Notbremsung auslösen. So unterstützen Eck-Radarsensoren etwa dabei, den toten Winkel zu überwachen. Leitet der Fahrer einen Spurwechsel ein, wird er optisch und akustisch oder haptisch gewarnt. Des weiteren unterstützt er bei einem automatischen Spurwechsel. Auch in Parksituationen helfen Eck-Radarsensoren dem Fahrer dabei, andere Verkehrsteilnehmer zu erkennen. Die Querverkehrswarnung nutzt die Radarsensoren, um vor querendem Verkehr beim rückwärtigen Ausparken aus einer Parklücke zu warnen. Beim Öffnen der Autotür erfasst die Ausstiegswarnung mittels Eck-Radarsensoren Verkehrsteilnehmer, die sich von hinten nähern und warnt rechtzeitig vor einem Unfallrisiko.